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Jobbrücke Oberfranken - PATENSCHAFTEN für Arbeitsuchende mit Handicap

Schwerpunkt: Ehrenamtliche Förderung der beruflichen Integration von Menschen mit Schwerbehinderung

 

Das Projekt "Jobbrücke Oberfranken" ist Teilprojekt der bundesweit agierenden Initiative "Arbeit durch Management/PATENMODELL".

Bis Dezember 2006 war die Jobbrücke als Pilotprojekt ausschließlich in Berlin aktiv. Durch die Förderung aus dem Ausgleichfond und den bestehenden Strukturen der Initiative war es möglich, das Projekt bis Dezember 2009 an 12 weitere  Standorte im Bundesgebiet zu transferieren.

Ziel des Projektes ist die Förderung der beruflichen Integration von schwerbehinderten Menschen in Oberfranken durch ehrenamtliche JobPATENSCHAFTEN und die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.

In der "Jobbrücke Oberfranken" werden PATENSCHAFTEN zwischen Arbeitsuchenden und ehrenamtlichen Führungskräften, Trainern, Coaches und Personalentscheidern vermittelt. JobPATEN und IntegrationsPATEN betreuen Arbeitsuchende. Für die Arbeitsuchenden ist das Angebot kostenfrei.

Die ehrenamtlichen Berater/innen arbeiten mit unterschiedlichen Ansätzen. JobPATEN arbeiten sehr individuell, direkt auf der Ebene mit den Arbeitsuchenden. Sie geben Unterstützung in der Zielfindung, bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und bereiten die Klienten auf Bewerbungsgespräche vor. Gemeinsam wird eine Bewerbungsstrategie entwickelt und ein Profiling des persönlichen Arbeitsverhaltens und der Teamrollenkompetenz erarbeitet.

IntegrationsPATEN hingegen arbeiten auf der Ebene der Arbeitgeber. Sie akquirieren Arbeitsplätze, informieren die Arbeitgeber über Fördermöglichkeiten und stehen als Ansprechpartner, auch in der Einarbeitungszeit, zu Verfügung.

Sie erstellen ein "Anforderungsprofil" und gleichen das mit dem von den JobPATEN erstelllten "Möglichkeitsprofil" ab.

Ein wichtiges Anliegen des Projektes ist eine konstuktive Zusammenarbeit mit Integrationsfachdienst, Integrationsämtern und anderen Institutionen der beruflichen Integration schwerbehinderter Menschen.

In Bayern ist das Projekt auch noch an folgenden Standorten etabliert:

München, Regensburg, Augsburg und Nürnberg.

Örtliche Ansprechpartner in Bayreuth:

Dipl.-Ing. Wilhelm Prechtl (0921) 18 15 70