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Ehrenamtliches Engagement seit 1999

1999

Gründung der Initiative in Fürstenwalde im Land Brandenburg als Reaktion auf die schwere strukturelle Arbeitslosigkeit. Ziel der Initiatoren um den Diakonie Geschäftsführer Bert Schumann war es, ein bürgerschaftlich getragenes Engagement-Projekt zu gründen. Vorbild war eine Initiative aus Holland, die sich um die Integration von Flüchtlingen kümmerte.

Kooperationspartner waren bald gefunden: der lokale Rotary-Club, Vattenfall AG (damals noch VEAG) und Bombardier brachten das junge Projekt voran. Auch die Länder Brandenburg und Berlin, die Arbeitsagentur und andere öffentliche Partner fanden sich als Unterstützer dieser Idee zu einem Ziel zusammen: den arbeitsuchenden Menschen unbürokratisch und schnell weiter zu helfen.

Getragen vom Engagement vieler Führungskräfte stellten sich die ersten Beratungs- und Vermittlungserfolge ein. Herr Konrad Müller konnte für die Leitung der Initiative gewonnen werden.

2000 bis 2003

Verlegung der Geschäftsstelle der Initiative nach Berlin (im Jahr 2000), von wo die Aktivitäten zunächst auf die beiden Länder Berlin und Brandenburg ausgedehnt wurden.

2004 bis 2005

Erste Schritte zum Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes. Hermann von Braunmühl initiierte unsere Initiative sehr erfolgreich in NRW und überzeugte viele Führungskräfte, sich zu engagieren. Ermöglicht wurde der bundesweite Aufbau durch die enge Kooperation mit vielen Partnern, stellvertretend seien hier die Kampagne „TeamArbeit für Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, die Deutsche Telekom AG und die Robert Bosch Stiftung genannt.

2006 bis 2007

Eine inhaltliche Weiterentwicklung brachte neue Projekte: "Mentoren und Kulturcoaches für Migrant/innen" und „PATENSCHAFTEN für Menschen mit Handicap“ (Projektdesign Frau Dr. J.A. Kleber)bedeuteten die Hinwendung und den Support neuer und besonderer Zielgruppen. Der Europäische Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales halfen finanziell bei der erfolgreichen Umsetzung.

Im September 2007 zeichnete die Initiative als Zeichen des Engagements für eine kulturelle Vielfalt in der Arbeitswelt die Charta der Vielfalt, initiiert von der Bundesbeauftragten für Integration und Migration, Staatsministerin Prof. Maria Böhmer.

2008 bis 2009

Entwicklung der Ausbildungsbrücke (PATENSCHAFTEN für SchülerInnen im Übergang Schule-Beruf) und eines Projektes für Lehrlinge der VATTENFALL AG. Verstärkter bundesweiter Aufbau mit Unterstützung des Bundesverbandes der Diakonie.

2010 bis 2011

Implementierung unserer Projekte in knapp 80 Städten in Deutschland, Entwicklung des Projektes Jobscout in Bayern, in dem wir PATENSCHAFTEN für Strafgefangene anbieten, die kurz vor der Entlassung stehen. Verleihung des Deutschen Engagement-Preises

2012 bis 2013

Gründung unseres Fördervereins und Entwicklung eines Mentoring-Ansatzes für Azubis, um die hohe Abbrecher-Quote zu senken.

Wir sehen beim Aufbau einer umfassenden Bürgergesellschaft in Deutschland eine große Aufgabe: die Bereitstellung und das Management hochqualifizierter Ehrenamtsangebote, in denen sich die Menschen auf der Höhe ihrer persönlichen Qualifikation bürgerschaftlich engagieren können.